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Content Strategie und andere Rätsel

Wie funktioniert Crealopment?

„Crealopment“ hört man im Umgang mit Webseiten immer regelmäßiger. Aber was versteht man darunter und was ist bei einer erfolgreichen Realisierung zu beachten? Hier gibt’s Antworten 😉

Grundsätzlich setzt sich das Wort Crealopment aus den beiden Begriffen „Creative“ und „Development“ zusammen. Darunter versteht man die Verknüpfung zwischen kreativem Design-Know-how und technischen Entwicklerkenntnissen, um so die Kommunikation und Realisierung von Projekten erfolgreich abzuwickeln.

Früher besprach der/die DesignerIn die Wünsche mit dem Kunden. Erstellte darauf basierend ein kreatives Webseiten-Design für die damaligen Bildschirmbreiten und gab es an die Entwicklung weiter. Diese übersetzte das Design in einen HTML-Code und die Webseite war fertig.

Heute funktioniert das leider nicht mehr so einfach. Die unterschiedlichsten Formate (responsive Webdesign) und die neuen Möglichkeiten durch HTML5 und CSS3 verkomplizieren den bisherigen Prozess. Viele Bereiche, wie Animationen, können im Design nicht mehr dargestellt werden. So entstehen Designs die in der Programmierung nicht sinnvoll umgesetzt werden können. Es kommt zu Schwierigkeiten zwischen Entwicklung und Gestaltung. Und hier kommt Crealopment ins Spiel.

Durch die Realisierung von Crealopment können beispielsweise DesignerInnen unmittelbar im Design-Prozess bestimmen, welche technischen Möglichkeiten es gibt. Durch das technische Know-how erfolgt auch eine besser Kommunikation mit den EntwicklerInnen.

3 Tipps für erfolgreiches Crealopment

1) Lernt vom Gegenüber.

Das Erfolgsrezept schlecht hin wäre die Aneignung der grundlegenden technischen (HTML5, CSS3, JavaScript) oder gestalterischen Fähigkeiten. Das ist natürlich nicht immer möglich. Ein Gespräch mit eurem Gegenüber, kann jedoch auch äußerst hilfreich sein.

2) Konzeptionsphase: Gestaltung & Programmierung

Der erste Schritt in die richtige Richtung ist die Integration der beiden Bereiche in die Konzeptionsphase. Bereits beim ersten Kundentermin können entscheidende Aspekte für die Programmierung auftreten. Diese sollten vor Designerstellung geklärt werden.

3) Mitdenken und reden

Egal in welchen Bereichen ihr beschäftigt seid. Versucht mitzudenken wie sich gewisse Kundenwünsche oder Anpassungen auswirken können. Stoßt ihr auf Unsicherheit, dann redet mit Kollegen, die Bescheid wissen. Lieber einmal zu viel fragen, als einmal zu wenig.

Referenzen

Hier geht’s zum ursprünglichen Artikel der FH Joanneum.

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