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Erfolgreiche Positionierung durch Card Sorting

In dem Unterrichtsfach Brand Messages mit Margot Bloomstein erhielten wir einen guten Einblick, wie man Unternehmen bei der erfolgreichen Markenpositionierung unterstützen kann. Im folgenden Artikel schaffe ich euch einen guten Einblick in die Funktionsweise des Card Sorting Prozesses 😉

Was ist Card Sorting?

Card Sorting ist eine aktive Gruppenarbeit in der der Kunde oder das Team zusammenarbeiten, um Attribute zu kategorisieren, zu filtern und zu priorisieren. Dabei sollen Fragen wie „Bleiben wir etabliert oder sollen wir als innovativ angesehen werden oder geht beides?“ geklärt werden. Auch verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten zu Begriffen wie „modern“ sollten vereinheitlicht werden, um einen gemeinsamen Konsens zu finden.

Durch das Anwenden der Card Sorting Methode kann man Klarheit hinsichtlich Kommunikationsziele, schon lange bevor taktische Entscheidungen getroffen werden, schaffen.

Wie funktioniert Card Sorting?

Für das Card Sorting benötigt man folgende Ressourcen:

  • Brand Karten (BrandSort Cards)
  • großer Tisch
  • beteiligte Marketing- und Kommunikations-Stakeholder (3 bis 8)
  • Moderator, der kein Stakeholder ist (das seid ihr)
  • 45 bis 60 Minuten ohne Unterbrechung

1) Kategorisieren

In den ersten 15 Minuten sollen alle Teilnehmer (exkl. Moderator) die Karten den drei Kategorien „Wer sind wir“, „Wer möchten wir sein“ und „Wer sind wir nicht“ zuordnen. Dabei soll das Bauchgefühl im Vordergrund stehen. Der Moderator beobachtet in dieser Zeit, aber verhält sich ruhig. Falls Fragen auftauchen werden diese natürlich beantwortet (Begriffsklärung etc.).

Nachdem die Zeit abgelaufen ist bespricht der Moderator die nächsten Schritte und hinterfragt die ausgewählten Begriffe. Zusätzlich geht er auf konkrete Beobachtungen während des Findungsprozesses ein.

2) Filtern

Nach der ersten Phase wird die Kategorie „Wer sind wir nicht“ inklusive der zugeordneten Karten vom Tisch genommen. Innerhalb der nächsten 15 Minuten sollen die Teilnehmer entscheiden welche Attribute auch noch in Zukunft die Marke repräsentieren sollen, was in Zukunft verändert / verbessert werden soll oder welche Erneuerungen sinnvoll wären. Der Moderator beobachtet wieder. Falls seiten Teilnehmer Sorgen hinsichtlich Anzahl der Karten auftauchen, können diese beruhigt werden, da es zu diesem Zeitpunkt keine ideale Menge gibt.

3) Priorisieren & Beenden

Nun werden auch die Kategorie „Wer sind wir“ mit den daruntergelegten Karten beiseite gelegt. Der Fokus liegt auf der Zukunft. In den letzten 15 bis 20 Minuten sollen die Teilnehmer die übrigen Karten nach Themen gruppieren, welche den Nutzer am wichtigsten sind, um an die Marke zu glauben. Sind die Gruppen gebildet ist auch noch eine Priorisierung zielführend. Der Moderator beobachtet und hinterfragt die Gruppenbildung bzw. Priorisierung.

Die entstandenen Gruppen bilden die Basis für die Erstellung einer verständlichen Nachrichtenarchitektur, die seitens Moderator durchgeführt wird.

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http://cards.appropriateinc.com/

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