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Content Strategie und andere Rätsel

Storytelling – ist es das wert?

Der Begriff Storytelling ist mittlerweile schon mehrere Jahre in Umlauf. Auch jetzt ist das Geschichten erzählen eine beliebte Methode im Bereich Kommunikation, Marketing und Werbung. Aber was genau versteht man jetzt wirklich darunter? Werden hier einfach Märchen aufgetischt? Genaueres gibt’s hier 😉

Definition Storytelling

Die allgemeine Definition laut Wikipedia dürfte für die meisten nachvollziehbar sein:

„Storytelling (deutsch: „Geschichten erzählen“) ist eine Erzählmethode, mit der explizites, aber vor allem implizites Wissen in Form einer Metapher weitergegeben und durch Zuhören aufgenommen wird. Die Zuhörer werden in die erzählte Geschichte eingebunden, damit sie den Gehalt der Geschichte leichter verstehen und eigenständig mitdenken. Das soll bewirken, dass das zu vermittelnde Wissen besser verstanden und angenommen wird.“

In Unternehmen wird diese Methode schon seit längerem angewandt, um Informationen spannender und effektiver an die Zielgruppe zu kommunizieren. Und mittlerweile verwendet schon jeder Storytelling – zumindest sind sie davon überzeugt.

Das Problem ist, dass viele ohne konkrete Strategie versuchen eine Geschichte zu schaffen. Im Nachhinein wundert man sich dann, warum nichts so funktioniert hat wie gewünscht. Deshalb ist es essentiell sich ausreichend mit dem Unternehmen und der Zielgruppe zu beschäftigen, um so eine ausgereifte Story publizieren zu können.

Was muss ich beim Storytelling beachten?

Damit du auch spannende Geschichten an deine Zielgruppe weitergibst gibt es ein paar Punkte die du beachten solltest.

Zielgruppe

Überleg dir vorher genau für wen du die Story schreibst.

  • Wen willst du damit ansprechen und was willst du damit erreichen?
  • Welche Botschaft soll an die Nutzer kommuniziert werden?
  • Welche Interessen haben deine Nutzer und wie leben sie?
  • Auf welchen Kanälen sind sie aktiv bzw. wie kommunizieren sie mit dir / dem Unternehmen?

Inhalt

Mach dir Gedanken über deine Vorzüge und packe Emotionen in die Story.

  • Was unterscheidet dich von anderen?
  • Wie kann man das mit einer Geschichte transportieren?
  • Wie kannst du Emotionen transportieren und welche?
  • Ist der Inhalt für die Zielgruppe relevant und spannend?
  • Passen die Inhalte zum Unternehmen?
  • Wie kann ich die Inhalte visuell am besten unterstützen?

Vorteile Storytelling

Jetzt stellt sich wahrscheinlich für viele dann doch die Frage – wozu das Ganze, wenn man Informationen doch auch einfacher kommunizieren kann? Hierfür gibt es ein paar triftige Gründe.

  • Mehr Regionen im Gehirn werden aktiviert, als bei beispielsweise Text
  • Bedeutung und Sinn wird klarer
  • Zielgruppe wird integriert und lässt sie mitdenken und -fühlen
  • Persönlicher Bezug wird hergestellt
  • Emotionen werden geweckt
  • Wird als Unterhaltung gesehen
  • Werden länger und einfacher im Gedächtnis gespeichert
  • Nutzer können zu etwas motiviert werden
  • Weitergabe der Info ist wahrscheinlicher (erzählen / teilen)

Fazit

Es gibt zwar unzählige Firmen die sich als sogenannte „Storyteller“ bezeichnen, aber kaum jemand versteht was wirklich dahintersteckt. Die meisten verfassen einfach Geschichten ohne sich jemals über die Zielgruppe Gedanken zu machen und verfehlen dadurch auch ihr Ziel.

Wenn ihr in der Situation seid eine passende Agentur zu engagieren, empfehle ich einen Vergleich. Seht euch lieber mehrere Firmen an, um so den „Profi“ herauszupicken. Gutes Storytelling zahlt sich auf jeden Fall aus!

Referenzen

Maier, S. (2015, Mai 15). Die Macht der Geschichten, oder warum wir auf einmal alle Storyteller sind. Abgerufen unter https://blog.socialhub.io/storytelling-social-media-die-macht-der-geschichten/

Storytelling (Methode). Abgerufen unter https://de.wikipedia.org/wiki/Storytelling_(Methode)

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